Der Freitag begann mit der Enthüllung der neuen Feuerwehr-Symbole an der Wache. Diese wurden durch die Häusliche Krankenpflege Anita Klink gespendet. Vielen Dank!!!
Ein weiteres, ganz besonderes Geschenk bereiteten uns das Autozentrum HDU und Herr Ungewitter mit einem Traditions-Fahrzeug, dem Löschtrabbi.
Dann setzte sich ein Konvoi aus ca. 20 Einsatz-Fahrzeugen in Bewegung. Der Umzug ging durch alle Bucher Wohnviertel. Damit wurde nochmals auf unser Fest-Wochenende aufmerksam gemacht.
Die Rundfahrt endete dann wieder im Pölnitzweg, gerade pünktlich zum Tanz in den Mai.
Diese Fahrzeug-Ausstellung wurde aber nach kurzer Zeit aufgelöst und am nächsten Tag neu aufgestellt. Sollte ja nur ein Vorgucker sein.
Zum ersten Mal mussten wir Eintritt nehmen, um ein störungsfreies Fest feiern zu können. Durch den Eintrittbeitrag konnten die Sicherheits-Kosten getragen werden. Es hat funktioniert.
Eine große Tafel im Eingangs-Bereich zollte unseren Dank allen Unterstützern des Fest-Wochenendes. Ohne diese Hilfe wäre das Fest nicht in diesem Umfang möglich gewesen.
Auf dem Hof herrschte reges Treiben. Das Wetter hielt und die meisten Gäste standen noch außerhalb des großen Festzeltes.
Auch der Abend bot angenehme Luft im Freien und eine angenehme Pause zwischen den Tanzrunden der Live-Musik.
Unsere Schweden-Fackeln mussten wir vom Hof verbannen, da der Wind ab und zu böig auffrischte und einen Funkenregen veranstaltete. So blieben nur an der Frontseite der Wache einige stehen und beleuchteten die Bucher Einsatzfahrzeuge.
Winnes Band sorgte für Stimmung und Tanzlust. Diese Live-Musik kam bei den meisten Gästen gut an.
Nach einer kurzen Einführung in die Entstehungs-Geschichte der neuen Fahne begann Pfarrerin Reuter der Bucher evangelischen Schlosskirche mit der Fahnenweihe.
Der katholische Pfarrer Brügge, selbst Mitglied im Bucher Feuerwehr-verein, übernahm mit einer bewegenden Predigt die Fahnenweihe weiter.
Eine anstrengende Aufgabe hatte die Fahnenmutter mit ihrer tragenden Rolle. Sie musste die lange Zeit der Zeremonie die Fahne ruhig in ihren Armen tragen.
Die Fürbitte wurde durch unseren Schatzmeister vorgetragen. Die glänzenden Helme gehören den Kameraden der FF Blankenburg.
Benachbarte Wehren erwiesen der neugweihten Fahne ihre Ehrerbietung, durch das Verneigen der eigenen Fahne, danach erfolgte der Ausmarsch.
Natürlich war es auch Zeit, dem Nachwuchs einen Wimpel zu übergeben, denn die Jugend-feuerwehr besteht in diesem Jahr 20 Jahre.
Danach war die Zeit der Festreden gekommen. Aus terminlichen Gründen begann der Bezirksbürger-meister den Reigen, bevor der Wehrleiter dann einen Abriss durch die Bucher Feuerwehr-Geschichte gab. Danach folgten Festreden des stellv. Direktionsleiters, der Vorsitzenden des Berliner Landesverbandes und des stellv. Landesbeauftragten.
Danach ergriff auch der Landesbrand-direktor das Wort und nahm einige Aus-zeichnungen vor. Zwei neue JF-Mitglieder nahm anschließend der LJFW auf.
Befreundete Wehrleiter übergaben dem Kameraden Krüger Erinnerungs-geschenke, immer mit flotten Sprüchen und Anspielungen begleitet.
Nach all den vielen offiziellen Reden war es Zeit für lockere Gespräche auf dem Festhof. Kurz danach begann unser Unterhaltungs-Programm.
Eine Attraktion war die Fahrzeug-ausstellung von Lösch-fahrzeugen aus über hundert Jahren und Fahrzeugen des THW.
Für unsere Kleinsten gab es Spaß mit Karussell-fahren, einer 12 Meter langen Rutsche, einer Hüpfburg und diversen Basteleien. Es gab Eis und Luftbalons und viele Kinder hatten ein Glänzen in den Augen.
Im Bastelzelt wurden Kinder in Hexen oder Katzen verwandelt, durften basteln und malen.
Selbst auf einen Buddelkasten brauchten die Kinder nicht zu verzichten. Unsere Betreuerinnen hatten alle Hände voll zu tun. Vielen Dank!!!
Weitere glänzende Augen zauberte die Unterhaltung von "Nobelpopel". Die Eltern waren für eine lange Zeit abgemeldet. Auch die jungen Zauberer unterhielten die Kleinen köstlich.
Es war erstaunlich, wie die drei Künstler die Kinder in ein Traumland entführen konnten.
Der Abend gehörten dann wieder hauptsächlich den Erwachsenen. Das Catering war ausgezeichnet und die Stimmung auf dem Hof war gut.
Die selben Herren, die Kinder zum Staunen brachten, konnten auch gut mit Erwachsenen umgehen. Sie sorgten für riesige Stimmeung im Festzelt. Es gab nichts, was sie unterbrechen konnte.
Einzig, das Feuerwerk konnte ihnen eine Pause verschaffen. Dieses Feuerwerk sollte den Höhepunkt des Wochenendes darstellen. Es war sehr schön, aber die Band "Sowieso" hat dem Feuerwerk die Show gestohlen.
Mit dem letzten Knall wurde wohl die dicke Regenwolke getroffen. Es regnete plötzlich wie aus Eimern, aber das Festzelt hat gehalten. Dort ging weiter ungestört die Post ab. Die Zeit verging viel zu schnell, aber auch dieser Abend musste mal enden.